Pferde und reiten in Karben - Frankfurt am Main, Bad Vilbel, Dortelweil, Reitstall, Pensionsstall, Boxen, freie Boxen Pensionsstall Frankfurt, Pferde Frankfurt, Reitstunden Frankfurt ,bad vilbel, bad homburg, karben, wöllstadt, schöneck, pferde, pferd, reiten. turnierreiten, wetterau, karben.

Preise

Preisliste der Stallanlage - Boxenpreise
** alle genannten Pfreise verstehen sich einschl. 19% MwSt

Normale Außenbox incl. Kraftfutterdosierung
ca. 3,5 * 3 Meter

300 € / Monat

incl. 19% MwSt

Box & Paddock
ca. 3,4 * 3.5 Meter

335 € / Monat
Futterzuschlag ab 9/11
+ 20 €/Pferd oder Pony

incl. 19% MwSt

Box & Paddock & Drainageboden
Übergröße = ca. 5 * 3 Meter

355 € / Monat
Futterzuschlag ab 9/11
+ 20 €/Pferd oder Pony

incl. 19% MwSt

Preisliste - Weidennutzung - Auf der Reitanlage stehen 12 Weiden mit einer Gesamtfläche von ca. 3 ha. und ca. 1 ha zur Grünfutterversorgung.

Privatweide mit eigenverantwortlicher Nutzung
ca. 1700 qm

Variante 1

Jährliche Miete 390,-- Euro/Weide
zzgl. Dünger, Pflege und Nachsaht
Werden die Weiden mir anderen Pferden/Einstellern
geteilt, so werden auch die Mietkosten geteilt.

Anmerkung: Diese Weiden werden bei
Veranstaltungen nicht als Parkfläche
genutzt.

Verfügbar: 6 Weiden.

Privatweide mit eigenverantwortlicher Nutzung
ca. 1700 qm

Variante 2

Jährliche Miete 360,-- Euro/Weide
zzgl. Dünger, Pflege und Nachsaht
Werden die Weiden mir anderen Pferden/Einstellern
geteilt, so werden auch die Mietkosten geteilt.

Anmerkung: Diese Weiden werden bei
Veranstaltungen als Parkfläche
genutzt.

Verfügbar: 4 Weiden.

Die Nutzung der Privatweiden beinhaltet die Übergabe der Weiden in einem einwandfreien Zustand incl. gemeinsamer Stromversorgung (Weidezaungerät) mit ausreichender Entladespannung.
Eine Wasserversorgung der Weiden (Tr
änken) ist bisher nicht gegeben.
Weidepflege und D
üngung ist nicht Bestandteil der Nutzungsvereinbarung.
Die Weide kann jedoch gegen Geb
ühr gemäht, gedüngt und ggf. nachgesät werden.
Bepflanzungen sollten bitte in gro
ßen Kübeln angelegt werden.
Die Weiden sind weitgehend frei von Giftpflanzen. Stand Januar 2011.
Alles weiter regelt der Nutzungsvertrag.

Nutzung der Freilaufführanlage
Stand 2011

 

Nutzung täglich
insofern verfügbar
(nach Absprache)

mit In/Out- Serice.

3,50 Euro / Stunde

Preisgestaltung
 - Ein offenes Wort -

Eine weiterreichende Verbreitung des Textes - auch in Auszügen - ist nur mit Absprache und Erlaubnis des Verfassers zugelassen. Auch eine Verlinkung ist bitte dem Verfasser anzugeben. KLICK

Warum sind Preisanpassungen für jeden Pferdebetrieb ein notwendiger Schritt - und wie kommt es zu einer sinnvollen Preisfindung?

Betriebswirtschaftlich ist der Unterhalt einer Reitanlage eine sehr schwierige Angelegenheit.
300,-- bis 355,-- Euro bei uns, sind auf der einen Seite sehr viel Geld wenn man sie jeden Monat berappen muss um sein Pferd unterzustellen. Nicht jedem Pferdebesitzer fällt dies leicht - den meisten Pferdehaltern verlangt dies Opfer im Laufe eines Jahres ab. In vielen Fällen sind die finanziellen Aufwendungen für das Pferd jedoch gut in den Haushalt des Pferdehalters eingebunden und nach einer wohlüberlegten Entscheidung "für ein Pferd" folgt eine solide Finanzierung.

Aber die Fälle, in denen die laufenden Kosten nicht richtig kalkuliert wurden und die aus diesem Grund zu finanziellen Schwierigkeiten führen nehmen zu.
Ein potentieller Pferdekäufer sollte sich vor seiner Entscheidung auf alle Fälle den Rat eines "Fachmannes/ einer Fachfrau" einholen und sich die finanzielle Seite durchkalkulieren. Ein Gespräch mit anderen Pferdebesitzern sollte auch geführt werden, wenn man sich nicht an´s eigene Pferd traut, weil man denkt, dass jeden Monat noch hunderte von Euros zusätzlich am den Tierarzt und den Schmied fliessen.(80% der Pferde brauchen keinen Beschlag! Somit sind monatliche Kosten für den Schmied halbiert.) 
So schlimm ist das gar nicht. Zumal man hohe Risiken, wie zum Beispiel OP´s recht ordentlich und bezahlbar absichern kann.

Wir haben auf der einen Seite die Boxenmiete die in der Regel vom Pferdebesitzer als sehr hoch eingeschätzt wird - auf der anderen Seite steht der Anlagenbetreiber mit seinen Einnahmen und vor allem seinen Ausgaben.

Bei der Betrachtung der Einnahmensituation einer Reitanlage fällt auf, dass diese nicht immer im Verhältnis zu dem Aufwand steht, der erbracht werden muss um die Pferde zu versorgen. Dieser Trend verstärkt sich in den letzten Jahren.

Ich möchte dies an einem Beispiel festmachen, dass einen kleinen Einblick in die Berechnung der Boxenmieten gibt.

Machen wir es einmal einfach.
Bei einer Boxenmiete incl. Paddock von 330 Euro/Monat haben wir etwa 11 Euro/Tag zur Verfügung um die Pferde zu versorgen.
Hoppla, wir müssen von diesen 11 Euro natürlich die MwSt. abziehen - es verbleiben 9,24 Euro.

Mein Bäcker hat die Preise für Brötchen um 5 Cent angehoben, weil das Getreide so teuer geworden ist.

Die Getreidepreise sind enorm gestiegen - und sie werden weiter steigen. Riesige Mengen Getreide werden auf dem Weltmarkt gehandelt - vieles davon geht mittlerweile in Regionen, die noch vor wenigen Jahren eher Zwerge waren, wenn es um Getreideverbrauch ging. China und Indien seien hier genannt. Viel Getreide wird für die Herstellung von Biosprit benötigt.
Wie sinnvoll es ist, Getreide zu Sprit zu verarbeiten sei dahingestellt. Die Anlagen bestehen und es werden neue Anlagen gebaut - und diese Anlagen brauchen Getreide als Rohstoff.
Riesige Flächen (je Anlage können das locker 800 ha Fläche sein) werden aus der Bewirtschaftung genommen um auf ihnen Rohstoffe für Biogasanlagen zu produzieren. Auch dies ist erst der Anfang. Neue Anlagen entstehen oder sind in der Planung. Die Diskussion über solche Verwertung von Lebensmittel und in unserem Fall von Futtermittel wird immer lauter geführt und auch wenn wir den Eindruck haben, dass die Felder vor unserer Haustür voller Getreide stehen, so ist doch der weltweite Vorrat an Getreide extrem geschrumpft was in einigen Teilen unseres Planeten schon zu Hungersnöten führt.

Der Klimawandel hat auch bereits seinen Beitrag dazu geleistet, dass in vielen Regionen die Ernten immer schlechter ausfallen.

Dies alles führt dazu, dass der Preis für Getreide und Mischfutter steigt - das ist sicher.

Von unseren 9,24 Euro ziehen wir 1,20 Euro an Kraftfutter / Tag ab - es verbleiben 8,04 Euro. (Tendenz = steigend)

Der Preis für Heu steigt. Heu wird nicht nach China transportiert. Der Grund für die Preisanstiege liegt vor allem in der Verknappung der zur Verfügung stehenden Flächen. In Biogasanlagen wird auch Gras - Silage vergast. Die Pachtpreise für Wiesen steigen regional unterschiedlich - teilweise extrem. Bei einem Markt, bei dem Heu per LKW über hunderte vom KM transportiert wird, fliessen regionale Preisentwicklungen in den marktüblichen Preis ein. Also wird das Heu auch dort teurer, wo es auf den ersten Blick genug davon gibt.

Von unseren 8,04 Euro ziehen wir 1,10 Euro an Heu / Tag ab - es bleiben 6,94 Euro. (Tendenz = steigend)

Die Einstreu ist das nächste. Wo genug Stroh vorhanden ist, ist zumindest der Rohstoff "Stroh" in der Regel recht günstig. Und weil Stroh zum verheizen recht ungeeignet ist, wird das zumindest mittelfristig auch so bleiben. Späne sind jedoch teurer geworden und die Verarbeitung von Holz zu Pellets zum heizen verknappt den Rohstoff = Steigender Preis.
Das Pressen der Strohballen und deren Transport wird jedoch durch die steigenden Dieselpreise und teure Maschinen spürbar teurer. Dazu kommen natürlich die Kosten für die Lagerung - keine Lagerhalle wird einem Pferdebetrieb geschenkt - auch kein Schlepper .... platter Reifen .... u.s.w ...

Von unseren 6,94 Euro ziehen wir 0,50 Euro an Einstreu / Tag ab - es bleiben 6,44 Euro. (Tendenz = steigend)

Die Energiepreise brechen jeden Rekord - wird dies besser in Zukunft? Eher nicht.
Viele träumen davon, Pferdemist zu verbrennen um die Energie zu verwenden.
Das geht fast nicht. Weder die Emissionswerte in den Abgasen noch die Schlackebildung bei Prozess und die Materialien in den Brennräumen lassen dieses zu ... und wenn, dann geht nur eine Beimischung von wenigen % Spänemist zur Holzverfeuerung. Eine Vergasung in Biogasanlagen ist auch nur sehr bedingt möglich und wirtschaftlich eine "Nullnummer"
So wird Mist zu einem Punkt, der vom Hof muss. Bei der Entsorgung muss man wissen, dass sehr teure Maschinen eingesetzt werden und dass jeder Schlepper mit Miststreuer am Heck zum Energiefresser oberster Güte wird. Ach ja, was kostet der Bau einer Misthalde?
Seit einiger Zeit werden Verfahren angeboten, den Mist im Biogasanlagen zu verwerten oder mit Hilfe von Maschinen zu Kompostieren. Ob sich das durchsetzt??? Bei uns ist es so, dass wir unser Stroh nur von Bauern bekommen, die im Gegenzug den Mist auf Ihren Feldern haben wollen. Also müssen wir lagern, umsetzen und ausbringen .. bezahlen.

Von unseren 6,44 Euro ziehen wir 0,30 Euro an Entsorgung / Tag ab - es bleiben 6,14 Euro. (Tendenz = steigend)

Natürlich brennt abends Licht in der Stallung und in den Nebenräumen. Man/Frau geht auf die Toilette, nutzt Papier und hoffentlich Seife :-), wäscht sich die Hände - am besten mit warmen Wasser in geheizten Räumen - es fließt Wasser aus der Tränke - Mit dem Schlepper wird so mancher Liter Diesel beim Bahnplanen verbraucht - Nicht davon wird billiger.

Von unseren 6,14 Euro ziehen wir 0,15 Euro an Energie und Wasser, Kanal ... / Tag ab - es bleiben 5,99 Euro.(Tendenz = steigend)

Nun wird es eng. Wir sind bei ca. 6,00 Euro.
Da ist noch niemand im Stall gewesen, der Futter verteilt und mistet, der Sozialabgaben abgeben muss, der absolut verdientermaßen bezahlten Urlaub und Weihnachtsgeld erhält, der während seines Urlaubes eine bezahlte Vertretung hat und dies auch wenn er/sie einmal krank im Bett liegt.
In der Regel braucht jedes Pferd 15 Minuten Arbeitszeit/Tag. Wer einmal sein Pferd selbst gemistet, eingestreut und gefüttert hat, der wird wissen, dass bei den 15 Minuten keine Pause eingeplant ist.
Was kosten 15 Minuten bezahlte Arbeit?
Was darf der Betreiber noch als gerechtfertigten Gewinn veranschlagen?
Was kostet die defekte Lampe?
Was kosten die notwendigen Büroarbeiten? Was die Werbung?
Was kostet die Farbe die alle 2 - 3 Jahre in die Ställe kommt?
Was kosten die ganzen Extras, die der Kunde von heute erwartet?
Was kosten Aushilfen im Stall oder zum Ausbau der Anlage?
Wussten Sie, dass jeder Arbeitsplatz in einem Pferdebetrieb im Durchschnitt etwa 1.000.000,-- Euro an Investitionen voraussetzt? Die Gebäude wie Stall, Lagerhallen, Reithallen, Pflegerwohnungen .... - Die Maschinen ohne die kein Betrieb mehr auskommt, Die Flächen für Weiden und Plätze, die Böden.....
Arbeitsplätze im Pferdebetrieb gehören mit zu den am teuersten einzurichtenden Arbeitsumgebungen.

Wir sehen, es ist eine schwierige Angelegenheit mit dem Betrieb einer Reitanlage reich zu werden.

Lange Jahre war die Preisfindung bei Pensionsboxen dadurch geprägt, dass man seinen Preis den Preisen der Mitbewerber angepasst hat (in den harten Fällen -10%).
In einigen Seminaren mit Betriebsleitern stellte sich heraus, dass die meisten das selbe Problem haben.
In strukturschwachen Gebieten werden durchaus gute Ställe für 160,-- Euro angeboten - das ist irre.
Einige landwirtschaftliche Betriebe stützen sich auf die Krücke der eigenen Produktion und verfüttern eigenes Futter, dass sie jedoch nicht für den marktüblichen Preis verkaufen können - und es werden keine Löhne für Familienangehörige berechnet.
Das bedeutet bei 180 Euro Boxenmiete: "Der Bauer mistet für 0,--Euro, macht mit verfüttertem, eigenem Getreide keinen Gewinn und muss Verluste, die durch den Pferdebetrieb entstehen in einem anderen Betriebszweig wieder einfahren."
Ja, das macht er alles nur aus "Liebe zum Pferd und Einsteller." *** dafür hat er dann auch ein bisschen Zxxxxxalarm auf dem Hof - is doch nett :-)

Das ist gängige Praxis. Nach einer "nicht repräsentativen" Studie machen landwirtschaftliche Mischbetriebe mit angeschlossenem Pferdebetrieb als Betriebszweig in der überwiegenden Mehrzahl im Bereich Pferd ein Minusgeschäft.
Die Sinnhaftigkeit solcher 180,-- Euro Preisfindungen ist mir verborgen geblieben. Viele neue und teure Betriebe - vor allem in den genannten strukturschwachen Gebieten (Denn auch dort sind die Preise für Futter, Löhne, Steuern, Versicherungen nicht billiger - weil strukturschwach) stehen vor dem Aus oder sind schon Pleite. Wer heute eine -Top- Reitanlage kaufen will, hat reiche Auswahl für wenig Geld.
In den Betrieben ohne angeschlossene Landwirtschaft läuft es keineswegs besser. Verluste oder geringe Verdienste im Pensionsbereich werden beim Unterricht, Handel usw. wieder ein wenig geschönt.
Das geht aber auch nicht endlos. Schulbetriebe laufen zum großen Teil zwar gut - aber viele mit einem schwachen Ertrag.

Schulbetrieb als Ausweg?

Schwierige Sache mit dem Schulbetrieb.

Hier gab es einige negative Tendenzen in den letzten Jahren. Das verkürzte Abitur, verbunden mit höheren Anforderungen - auch zeitlich - lassen viele Kinder den Sport beenden. Auch ist die Bereitschaft der Eltern deutlich geringer geworden, sich mit in das Hobby Pferd einzubringen. (Tür auf - Kind raus .... 80 Minuten ... Tür auf - Kind rein) - Es gibt viel spannende Alternativen zum Pferd.
Ein eigenes Pferd? "Nun ja, erst einmal die Schule und frühestens mit 16."
Klar, mit 16 gibt es nichts schöneres als endlich das Pferd zu bekommen, das mit 12 im Stall stehen sollte.

Hat man einen Schulbetrieb auf der Anlage, denken neue potentielle Einsteller erst einmal an einen Kindergarten und rennen schreiend vom Hof...... Eieiei - das ist aber in der Regel doch etwas vorschnell.....

Wenn man einen Schulbetrieb rechnet, dann wird es schwierig - aber ohne ihn geht in unserem Sport gar nichts.

Ein Schulpferd läuft in Schnitt 2-3 Stunden/Tag
Abzüglich Feiertage, viele Ferientage, Sonntage oder Ruhetage. Es wird krank und braucht eine Pause - es hat ein "Burnout-Syndrom" steht im Stall und kann einfach nicht mehr - es braucht Pflege, Tierarzt und Schmied, Futter und einen Stall der seiner harten Arbeit würdig ist (Kein dreckiges Loch mit Hungerrationen)
Der Trainer muss bezahlt werden und das Pferd kostet in der Anschaffung - mitunter ist Beritt fällig, Steuer und Versicherung usw.
Autsch...... Wir brauchen Betriebe, die junge Reiter ausbilden - Jeder Betrieb, der vom Reitsport lebt, ist darauf angewiesen, dass Reitschulen überleben, denn die wenigsten Pferdefans kaufen ohne vorherige Erfahrung mit einem Schulpferd ein eigenes Tier, mieten eine Box, kaufen einen Sattel, Zusatzfutter, einen Hänger, das passende Auto und rufen den Tierarzt für die Impfung...

Ich denke, Reiten kann nicht billiger werden - es geht einfach nicht. Auch Reitstundenpreise werden steigen.

In den letzten Monaten haben Reitschulen in unserer Region die Segel gestrichen - das ist nicht gut.
In Gesprächen mit anderen Betreibern von Reitschulen haben wir festgestellt, dass geschätzt nur ca. 1% der Reitanfänger in ihrer weiteren Karriere Pferdebesitzer werden. Ist das nicht ein bisschen zu wenig?
Als Betreiber sollte man nicht unseren Kunden das Geld aus der Tasche ziehen - aber ein wenig Beratung zur richtigen Zeit, könnte so manche schöne Reiterlaufbahn starten. Es gibt viel Gründe, weshalb Kinder besser ihre Freizeit im Pferdestall als auf dem Dorfplatz verbringen sollten.... und dies nicht erst ab dem sechzehnten Lebensjahr.

Im Rahmen einer Veranstaltung anlässlich des "Frankfurter Festhallen Reitturniers 2007" sprach ein Redner vom Reitsport, der ein Sport geworden ist, den sich jeder leisten kann.

Ich kann diese Meinung leider nicht teilen. Weder heute ist jeder in der Lage sich diesen Sport als Pferdebesitzer oder Schüler einer Reitschule zu finanzieren - noch wird dies in absehbarer Zukunft so sein.
Machen wir die Augen auf - und lügen wir uns keinen in die Tasche, bergauf geht es die nächste Zeit nicht und es wird auf Seiten der Reitanlagenbetreiber und auf Seiten der Pferdebesitzer so manch graues Haar geben.
Nun, ich denke, es ist an der Zeit, sich den Herausforderungen der nächsten Jahre zu stellen. Bei der Pferdehaltung, der Ausbildung im Basissport und in jedem Bereich, der vom Reitsport berührt wird.
Für bedenklich und falsch halte ich es, Scheuklappen aufzuziehen und so zu tun, als wäre alles auf einem guten Weg.

Thomas R. Wamser - Karben

Eine weiterreichende Verbreitung des Textes - auch in Auszügen - ist nur mit Absprache und Erlaubnis des Verfassers zugelassen. Auch eine Verlinkung ist bitte dem Verfasser anzugeben. KLICK

 

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