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Ausschreibung „Competition number one 2007/8“
Pilotveranstaltung einer Jugendturnierserie am 2007/8 in Karben.
Zielsetzung:
Die Zielsetzung dieser Veranstaltung ist es, Kinder und Jugendliche an den Turniersport heranzuführen und sie in einer turnierähnlichen Rahmensituation mit dem Wettkampf vertraut zu machen. Die einzelnen Prüfungen orientieren sich stark an den Anforderungen, die später auf Turnieren abgerufen werden sollen. Es sollen aber auch vermehrt Einflüsse in die Prüfungen aufgenommen werden, die als „Ausbildungsziele“ bzw. „Wege zum Ausbildungsziel“ gelten können. Was da im einzelnen an sinnvollen Lektionen in den Prüfungsablauf eingebaut werden soll.... darüber wird man reden müssen. Im „Warm up“ Bereich können Teams erfolgreiche Jugendliche einen geeigneten Einstieg in die neue Saison ermöglichen.
Einzelkämpfer sind Reiter früh genug und andere Jugendserien haben zu genüge bewiesen, dass Kinder und Jugendliche sehr wohl ein Team bilden können und wollen. Die Mannschaftswertung steht bei vielen Reiterinnen und Reitern dieser Serien mitunter noch vor der eigenen Einzelwertung – und das ist eine prima Sache und förderungswürdig.
Diese Dynamik kann man sich durch einen einfachen Trick zu nutze machen um die Konzentration der Teams von ihren eigentlichen Leistungsträgern hin zur gesamten Mannschaft zu lenken ... junge Reiter sind in der Mannschaftswertung vom „C1“ höherwertig als ältere Kinder.
„Was soll das bringen?“ fragen sich jetzt sicher einige. Es ist einfach. Die älteren Starter tragen zum Mannschaftsergebnis ihr bestes bei und haben durch die wichtigen Punkte der „Stöpsel“ ein gesteigertes Interesse daran, genau diesen „Stöpseln“ zu helfen, wo es nur geht. Die jüngeren Starter wissen um ihre Möglichkeiten, auch etwas zum Teamergebnis beizutragen – das motiviert. Nicht zuletzt der Mannschaftsführer und die Betreuer haben zwangsläufig mehr Interesse daran, das Team breiter aufzustellen und junge Talente zu fördern, da es in den Prüfungen „S1 und D1“ halt auch wichtige Punkte für das Team zu holen gibt.
Am Ende der Serie sollten die Teilnehmer einen runden Einstieg in das Turnierjahr gefunden haben. Wenn sich 2006 mehrere Veranstalter sich an der Serie beteiligen, ist eine Finalprüfung bei einem Freilandturnier denkbar.
Wie sich der „C1“ in der Praxis anlässt, wird eine Pilotveranstaltung zeigen müssen – und wenn genug Interesse besteht, ist in 2007/8 möglicherweise bereits eine Pilot-Serie möglich.....
Karben – November 2005 – Thomas Wamser
Ausschreibung „Competition number one 2007/8“
Ó Thomas Wamser @ Reitverein Karben
Besondere Bedingungen.
Teilnahmeberechtigt:
Reiterinnen und Reiter, die im laufenden Kalenderjahr maximal 16 Jahre alt sind.
LK 0 und LK6 ohne Siege und Platzierungen in Spring- oder Dressurprüfungen der Klasse A, oder Siege und Platzierungen unter den ersten 3 in Spring- und Dressurprüfungen der Klasse E sowie Siegen in Springreiterwettbewerben oder Dressurreiterwettbewerben.
Es reichen Erfolge aus einer Disziplin – Wer also erfolgreich in einer Springprüfung der Klasse A/E unterwegs war, ist beim C1 auch in der Dressur nicht startberechtigt.
Startberechtigt in den Prüfungen „C1 – Start“ „C1 - Season prelude“ Springen und Dressur sind Reiterinnen und Reiter bis max. 16 Jahren, die auf Grund ihrer Erfolge am eigentlichen C1 nicht teilnehmen dürfen. Je Team/Verein sind hierbei max. 2-3 * Dressur und 4 * Springen Teilnehmer/Teilprüfung zugelassen, die in einer möglichen Serie nur an einer Veranstaltung starten dürfen. Die endgültige Teilnehmerzahl/Team richtet sich nach der Anzahl der Interessenten und der zur Verfügung stehenden Zeit. Sie wird nach Eingang der Nennungen bekannt gegeben. ** In der Dressur max. 10 Starter im Springen max. 15 Starter ** Ergebnisse aus dem „C1 – Start“ fließen nicht in die Mannschaftswertung. Der „C1 - Start“ soll den Jugendlichen die Chance geben, sich vor der Saison ein wenig „Turnierluft abzuholen“ und anhand eines anzufertigenden Protokolls den Leistungsstand zu überprüfen und Schwachpunkte/Stärken in Prüfungssituationen zu erkennen. Für die Korrektheit der Nennung ist in vollem Umfang der Mannschaftsführer verantwortlich. Sollten die Angaben zum Reiteralter und dessen Erfolge nicht korrekt erfolgt sein, wird der Teilnehmer disqualifiziert und bei der Mannschaftswertung werden die Ergebnisse der beiden punkthöchsten Mannschaftsreiter ersatzlos aus der Wertung genommen. Ist die Sachlage an der Veranstaltung nicht zu klären, so können die Ordnungsmaßnahmen nachträglich verhängt werden. Sollte der Verdacht auf fehlerhafte Angaben geäußert werden, so ist beim Alter eine Ausweißkontrolle möglich und bei Erfolgen wird eine Anfrage an den entsprechenden Turnierveranstalter gerichtet. (In den Ergebniszetteln der Veranstalter sind auch die Erfolge in der Kat. C gelistet.) Auch beim C1 ist die LPO Maßstab und Regelwerk für z. Bsp. Ausrüstung und Verhalten..
Die Reiter werden durch einen Mannschaftsführer gemeldet. Eine Begrenzung der Mannschaftsstärke besteht nicht. Eine Mannschaft kann auch aus einem Reiter bestehen. Vereine mit weniger als 4 Teilnehmern, werden in der Mannschaftswertung nicht gewertet. Auf die Erfolge in der Einzelwertung hat dies jedoch keinen Einfluss.
Jeder Teilnehmer ist nur in je einer Dressur/Springprüfung startberechtigt.
Die Nennung der Teilnehmer erfolgt 14 Tage vor dem WB – die Startnennung erfolgt bis Donnerstag, 16:00 Uhr vor der Veranstaltung in Form einer vorgegebenen EXCEL-Tabelle. Die Nennung und Startmeldung erfolgt ausschließlich per e-m@il und anhand der erwähnten EXCEL Tabelle. Die Zeiteineilung und die Ergebnisse werden zu gegebener Zeit online gestellt.
Das Finale Für 2008 ist kein Finale vorgesehen. (Sollte es zu mehr als einer Veranstaltung 2008 kommen.) Das beste Viertel der teilnehmenden Reiter wird für eine Finalprüfung im Rahmen eines Turnieres eingeladen, welches einer der teilnehmenden Vereine durchführt. Das beste Viertel ermittelt sich aus der Punktsumme von mindestens 2 Veranstaltungen – bei einer dritten Veranstaltung würde das schlechteste Ergebnis als Streichergebnis gewertet. Die Kosten für diese Finalprüfung wird von den teilnehmenden Vereinen anteilig getragen bzw. über Sponsoren abgedeckt.
Für die Mannschaftswertung:
Der Sieger eines Wettbewerbes erhält einen Basispunkt, der Zweitplatzierte bekommt 2 Punkte u.s.w. Teilnehmer des „C1 - Start“ werden in der Wertung nicht berücksichtigt.
Der „Bambino Bonus“ für die Mannschaftswertung (Nicht Einzelwertung):
Jugendliche 15 bis 16 Jahre = Basispunkte * 1,2 = Punktstand Jugendliche 13 bis 14 Jahre = Basispunkte * 1 = Punktstand Jugendliche 10 bis 12 Jahre = Basispunkte * 0,9 = Punktstand Jugendliche bis 9 Jahre =Basispunkte * 0,8 = Punktstand
Für die Mannschaftswertung zählt der Punktestand und nicht die Basispunktzahl. Anm. In der Einzelwertung werden die Reiter entsprechend ihrer Wertnote platziert. Der Bambino-Bonus zählt nur in Verbindung mit der Mannschaftswertung. Die 4 besten Teilnehmer (die niedrigen Punktestände zählen) einer Mannschaft in jeder Disziplin tragen zur Mannschaftswertung bei. Die Mannschaft mit der geringsten Punktezahl gewinnt. Sollte eine Mannschaft nicht mit 4 Reitern teilnehmen, so wird als viertes Ergebnis die höchste Punktzahl im WB zu Grunde gelegt + 1 Punkt.
Beispiel:
Eine 16 jährige Reiterin erhält für den zweiten Platz 2 Basispunkte. Für die Mannschaftswertung werden jedoch 120% dieser Basispunkte für die Mannschaftswertung gewertet - also 2,4 Punkte. Eine 8 jährige Reiterin erhält im selben WB für den dritten Platz 3 Basispunkte. Für die Mannschaftswertung werden bei Ihr 80% gewertet. Das entspricht einer zu wertenden Summe von ebenfalls 2,4 Punkten.
Für die Mannschaftswertung werden die 4 besten (niedrigsten) Punktstände einer Mannschaft in der Dressur, der Theorie und im Springen zusammengezählt.
Kosten:
Jeder Startplatz in der Dressur und im Springen ist mit 4 Euro zu berechnen. Hinzu kommt 1 Euro (Nicht bei der Pilotveranstaltung) für eine „Veranstaltungsabsicherungskasse“ bis diese eine Deckung von z. Bsp. 500 Euro aufweißt. Sollte eine Veranstaltung – wie nachstehend beschrieben – abgesagt werden müssen, kann der Veranstalter belegbare Verluste bis zu einem Maximalbetrag von 200 Euro geltend machen. Die Nenngelder werden vom Mannschaftsführer gesammelt und mit der Meldestelle abgerechnet. Zur Schonung der Meldestelle ist einzig der Mannschaftsführer / dessen Vertretung in Kontakt zu Meldestelle.
Ehrenpreise:
Die drei erstplatzierten Reiter/innen erhalten einen Pokal - alle Teilnehmer erhalten eine Urkunde.
In der Teamwertung erhält jedes Team einen Pokal
Aufgaben der Veranstalter:
Der Veranstalter hat folgende Voraussetzungen zu schaffen.
· 2 Richter – wovon einer Richteranwärter sein darf. Ein Richter zahlt der Veranstalter, der zweite Richter wird über die Einsätze der Reiter abgerechnet.
· Sanitätsdienst über den gesamten Zeitraum der Veranstaltung. Die Kosten des Sanitätsdienstes trägt der Veranstalter.
· Eine Aufsicht auf dem Abreiteplatz. Min. 18 Jahre und „reiterfahren.“ – Befugnis zur Aufsicht haben automatisch alle anwesenden Ausbilder/innen bzw. die Mannschaftsführer.
· Eine Beschallungsanlage für die Prüfungshalle.
· Abreitemöglichkeiten.
· Geeignetes Hindernismaterial incl. Unterbauten in der Halle – Geeignete Hindernisse beim Abreiten.
· Zwei Schreibkräfte für die Richter/Dressur. Eine Schreibkraft für die Springprüfung.
· Ein gastronomisches Mindestangebot.
· Erfahrene Helfer, die in allen Bereichen dafür Sorge tragen, dass die Veranstaltung zügig und sicher abläuft.
· Der/Die Parcoursverantwortliche wird vom Organisationsteam aus den eigenen Reihen benannt und baut den Kurs ohne Berechnung.
Absage der Veranstaltung:
Eine Jugendserie, die so früh im Jahr startet, ist natürlich von Seiten des Wetters immer ein wenig gefährdet.
Damit weder Reiter noch Pferd einem unnötig hohen Risiko ausgesetzt werden, ist eine Absage einer Veranstaltung möglich. Eine Absage der Veranstaltung ist möglich, wenn witterungsbedingte Einflüsse die Durchführung der Veranstaltung in gesteigerten Maße negativ beeinflussen können. (z.Bsp. Unbereitbarkeit der Plätze) und wenn der Transport und die Gesundheit der Pferde mit einen unverhältnismäßig hohem Risiko (Glätte, Sturm....) verbunden sind.
Eine Vorwarnung ist automatisch gegeben, wenn für den Veranstaltungsort eine Unwetterwarnung besteht. Eine mögliche Absage der Veranstaltung erfolgt dann in Absprache zwischen den Mannschaftsführern und dem Veranstalter.
Zeiten:
Die Prüfungen beginnen Sonntags Morgens ab ca. 9:00 bis 10:00 Uhr / je nach Starterfeld mit der Dressur, dann ist die Theorieprüfung vorzunehmen und abschließend die Springprüfung. Die „Warm up“ Prüfungen erfolgen im Anschluss an die Dressur/Springblöcke. Dressur läuft ca. 40 Min. während die C1 Teilnehmer den Theorieteil vorbereiten – Springen ca.1/2 Stunde während die Endauswertung läuft.
Prüfungen:
1. Dressurwettbewerb „D 1“
Teilnahmeberechtigt sind Reiterinnen und Reiter bis max. 12 Jahre ohne Siege im „Einfachen ReiterWB“ oder besser.
Ablauf:
Je 3-4 Starter sind gleichzeitig in der Bahn und reiten eine Dressuraufgabe. Die Galopp-Tour wird einzeln geritten.
Die Dauer der Aufgabe – incl. der Galopp-Tour – beträgt ca. 8 Minuten.
Die Platzierung erfolgt am Ende der Veranstaltung.
2. Springwettbewerb „S 1“
Teilnahmeberechtigt sind Reiterinnen und Reiter bis max. 12 Jahre ohne Siege im „Springreiter-WB“ oder besser.
Ablauf:
Je 3-4 Starter sind gleichzeitig in der Bahn und reiten einzeln eine Springaufgabe. Der Parcours wird 2 Wochen vor der Veranstaltung bekannt gegeben. Max. Höhe: ca. 60 cm.
z. Bsp. Für die Pilotveranstaltung der P1, ab Sprung Nr. 2 – ohne den Sprung Nummer 8
Die Platzierung erfolgt am Ende der Veranstaltung.
- Theorieblock
10 Fragen gilt es zu beantworten. Die Fragen werden aus einer online - stehenden Fragenliste herausgenommen. Diese Fragenliste basiert auf den Richtlinien Band 1= Grundausbildung für Reiter und Pferd ~ und Richtlinien Band 4 = Haltung, Fütterung, Gesundheit und Zucht. Die Fragen werden von den Mannschaftsführern zusammengestellt und sollten mit mindestens 100 Fragen (Ohne Antwort – jedoch mit Seitenzahl und Buch) in der online- Liste zusammengefasst werden. – Jeder richtige Antwort wird mit 0,7 Punkten gewertet. Jeder Frage werden in der Prüfung 4 mögliche Antworten gegenübergestellt. Nur eine ist richtig.
- Dressurwettbewerb „D 2“
Teilnahmeberechtigt sind Reiterinnen und Reiter entsprechend der besonderen Bedingungen.
Je 2 Starter sind gleichzeitig in der Bahn und reiten eine Dressuraufgabe der Klasse E. Einer der Reiter macht bei der Grußaufstellung eine Vorhandwendung und reitet „einzeln“ seine Aufgabe. Beide Reiter können somit synchron ihre Aufgabe reiten, ohne dass sie sich gegenseitig behindern. Hilfszügel sind erlaubt. Die Platzierung erfolgt am Ende der Veranstaltung.
5. Springwettbewerb „S 2“
Teilnahmeberechtigt sind Reiterinnen und Reiter entsprechend der besonderen Bedingungen. Bei ungünstigen Abreitebedingungen (Wetter) sind 3-4 Starter gleichzeitig in der Bahn und reiten ab, dann einzeln eine Springaufgabe. Bei guten Abreitemöglichkeiten außen, wird entsprechend einer Turnierveranstaltung eingeritten und gesatartet. Der Parcours wird 2 Wochen vor der Veranstaltung bekannt gegeben. z. Bsp. Für die Pilotveranstaltung der P1, ab Sprung Nr. 1, wobei der Sprung Nummer 2 aus dem Galopp geritten wird – ohne den Sprung Nummer 8
Max. Höhe: ca. 90 cm.
Die Platzierung erfolgt am Ende der Veranstaltung.
6. C1 – Start – Dressur „C1 - Season prelude“
Teilnahmeberechtigt sind Reiterinnen und Reiter entsprechend der besonderen Bedingungen. Je 2 Starter sind gleichzeitig in der Bahn und reiten eine Dressuraufgabe der Klasse A. Einer der Reiter macht bei der Grußaufstellung eine Vorhandwendung und reitet „einzeln“ seine Aufgabe. Beide Reiter können somit synchron ihre Aufgabe reiten, ohne dass sie sich gegenseitig behindern. (Das ist laut LPO nicht mehr zulässig – in dieser Serie aber erlaubt) Hilfszügel sind nicht erlaubt. Eine Platzierung erfolgt nicht, es werden Protokolle ausgegeben.
Eine Berechnung zur Termwertung erfolgt nicht.
7. C1 – Start – Springen „C1 - Season prelude“
Teilnahmeberechtigt sind Reiterinnen und Reiter entsprechend der besonderen Bedingungen. Bei ungünstigen Abreitebedingungen (Wetter) sind 3-4 Starter gleichzeitig in der Bahn und reiten ab, dann einzeln eine Springaufgabe. Bei guten Abreitemöglichkeiten außen, wird entsprechend einer Turnierveranstaltung eingeritten und gesatartet. Der Parcours wird 2 Wochen vor der Veranstaltung bekannt gegeben. z. Bsp. Für die Pilotveranstaltung der P1, ab Sprung Nr. 1, wobei der Sprung Nummer 2 aus dem Galopp geritten wird – ohne den Sprung Nummer 8
Max. Höhe: ca. 100 cm. Bzw. entsprechen der Klasse A (eher leicht gebaut).
Eine Platzierung erfolgt nicht, es werden Protokolle ausgegeben.
Eine Berechnung zur Teamwertung erfolgt nicht.
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